12.08.2026 Missbräuchliche Verwendung von digitalen Zahlungsmethoden
Sendungsverifikation im Namen von Planzer ist Phishing
Cyberkriminelle versenden gefälschte E-Mails im Namen von Planzer und behaupten, eine Bestellung sei unterwegs. Ihr Ziel ist es, über eine gefälschte Website persönliche Angaben und Kreditkartendaten zu erlangen.
Die Betrugsmasche
Die betrügerische E-Mail gibt vor, von Planzer zu stammen und dass eine Bestellung versandt worden sei. Über die Schaltfläche «Sendungsstatus anzeigen» gelangt man auf eine gefälschte Website.
Dabei ahmt die Website das Logo und das Erscheinungsbild von Planzer nach. Zuerst sollen die potenziellen Opfer ihren Namen und ihre Adresse für eine angebliche Sendungsverifikation eingeben. Anschliessend wird behauptet, für das Paket sei eine Zollgebühr von CHF 5.21 fällig.
Für die Bezahlung verlangt die Website vollständige Kreditkartendaten. Danach sollen die betroffenen Personen eine Zahlung in ihrer Banking-App bestätigen oder einen per SMS erhaltenen Verifizierungscode eingeben. Damit versuchen die Kriminellen, die Zahlung freigeben zu lassen und an persönliche sowie finanzielle Daten zu gelangen.
Was muss ich tun
- Leiten Sie potenzielle Betrugs-E-Mails an [email protected] weiter.
- Ignorieren Sie das E-Mail und löschen oder verschieben Sie es in Ihren Junk- resp. Spam-Ordner.
- Folgen Sie niemals Links aus E-Mails, SMS oder anderen Nachrichten bzw. Websites, da diese manipuliert oder optisch verändert sein können.
- Geben Sie nie sensible Daten von sich preis, wenn Sie vorgängig keine gründlichen Abklärungen getätigt haben.
- Im Zweifelsfall ist es ratsam, direkt beim betreffenden Dienstleister nachzufragen, um die Seriosität bzw. Legitimität der E-Mail zu klären.
Ich habe meine Daten preisgegeben
- Informieren Sie umgehend Ihr Finanzinstitut und lassen Sie die involvierten Bank-/Debitkarten sperren.
- Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Stelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.